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Das Projekt

Medienkompetenz-Kitas NRW

Die Medienkompetenz-Kitas NRW sind eine Initiative der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM). Das Konzept wurde über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren mit zwölf ausgewählten Kitas in NRW entwickelt und erprobt. 

Die Dokumentation der Ergebnisse bietet Erzieherinnen und Erziehern, Kitas und Einrichtungsträgern Orientierung und zeigt praktische Möglichkeiten, um Medienkompetenz in Kitas nachhaltig zu fördern.

Viel Spaß beim Kennenlernen, Ausprobieren und Weiterentwickeln!


Die Idee
Medienkompetenzförderung in Kitas

Erinnern Sie sich noch an Fernsehheldinnen und -helden wie Tarzan, Flipper, Pippi Langstrumpf oder an Käpt’n Kirk? An Bibi Blocksberg und Benjamin Blümchen? Oder an die Pokémons?

Kinder kommen heute bereits im Vorschulalter mit einer Vielzahl von Medien in Kontakt. Neben Radio und Fernsehen sind digitale Kameras, MP3-Player, Spielekonsolen, Computer und inzwischen häufig auch Smartphones in Kinderhand. Ob zu Hause, im Wohn- oder Kinderzimmer oder unterwegs, bei Freunden und Verwandten – nicht mehr der „Gameboy“, sondern Smartphones und Tablets liegen auch bei Kindern voll im Trend. Und auch das Internet wird im kindlichen Lebensalltag mehr und mehr zur Selbstverständlichkeit: E-Mails an die Oma oder an Freunde, mit Fotos oder Filmchen im Anhang; die Beteiligung an Online-Aktivitäten in Social Communities speziell für Kinder; die Internetseite zum Museumsbesuch oder die „Sandmännchen-App“ auf dem iPad – immer sind digitale Medien mit von der Partie. Ob wir Erwachsenen es nun gut finden oder nicht: Kinderwelten sind inzwischen auch Medienwelten.

Der Ansatz
Im Team, vor Ort

Die Medienheldinnen und -helden von Kindern sind heute überall präsent: im Fernsehen, im Radio, auf CDs, in Computerspielen und im Internet. So haben bereits Kindergartenkinder reichhaltige Erfahrungen im Umgang mit Medieninhalten und digitalen Medien und bringen diese „Medienspuren“ in den Kindergarten mit. Doch wie können Erzieherinnen und Erzieher Kinder in ihrer kindlichen Medienwelt abholen und ihren bewussten Umgang mit Medien mit einfachen Mitteln stärken? Und welche Anforderungen stellt diese Aufgabe an die Kita-Fachkräfte?

 

Das Projekt - Wie erkläre ich Kindern den richtigen Umgang mit Medien?

Wie dies mit einfachen Mitteln gelingen kann, zeigt das Projekt „Medienkompetenz-Kitas NRW“. Denn um Kindern den Nutzen und die Wirkung von Medien bewusst zu machen, brauchen Erzieherinnen und Erzieher kein umfassendes Technikwissen. Warum nicht einfach mit einem Pappfernseher eine Kindersendung simulieren, in einem Rollenspiel mit selbst gebastelten Figuren oder entsprechender Verkleidung mediale Erlebnisse nachspielen und anschließend viele offene Fragen stellen: „Was hast du gesehen?“, „Was hast du verstanden?“ oder „Wie hast du dich gefühlt?“ Solche medialen Methoden machen allen Spaß und lassen sich ohne großen Zeitaufwand einfach in den Tagesablauf der jeweiligen Kita einbauen. Vor allem fördern sie spannende Erkenntnisse und helfen dabei, die kindbezogene Perspektive einzunehmen. Und auch der Einsatz von Digitalkameras & Co. macht Kindern und Fachkräften Freude, wenn sie diese unmittelbar in ihrem Kita-Alltag ausprobieren können.

Kitas und Familienzentren sind ideale Orte, um genau solche Bildungsräume zu schaffen, in denen Kinder und auch Eltern Kompetenzen im Umgang mit Medieninhalten und Medien entwickeln und ausbauen können. Denn hier werden alle Beteiligten erreicht, die zur Medienerziehung der Kinder beitragen.

Der Medien-Coach
Qualifizierung: Lernen für die Praxis

Im Projekt „Medienkompetenz-Kitas NRW“ übernehmen die Medien-Coaches eine Schlüsselrolle. Sie sorgen dafür, die Haltung von Erzieherinnen und Erziehern gegenüber Medien zu verändern und mögliche Hemmschwellen abzubauen, Medienkompetenz nachhaltig im Kita-Team zu fördern und Medienpädagogik als einen wesentlichen Bestandteil im Kita-Alltag zu verankern.

Für diese anspruchsvolle Aufgabe bringen die Medien-Coaches bereits vielfältige Qualifikationen mit: medienpädagogische beziehungsweise pädagogische Kompetenzen, Erfahrungen im Umgang mit Erwachsenen und Kindern und persönliche Eigenschaften, wie Kommunikationsstärke, Flexibilität und Empathie.

Bevor Medien-Coaches in den Kita-Alltag gehen, brauchen sie zusätzlich eine intensive Vorbereitung. Diese soll sie befähigen, mit den gewachsenen Strukturen vor Ort offen, flexibel und gleichzeitig systematisch umzugehen. Im Rahmen des Projekts hat Blickwechsel e.V. eine Qualifizierung für Medien-Coaches entwickelt, die sie befähigt,

  • sich ihre Rolle als Medien-Coach zu erarbeiten und zu verinnerlichen,
  • methodisches Wissen zu erweitern,
  • Methoden zu erproben, um deren Einsatz in einer Kita einzuschätzen und abzuwägen,
  • ihre persönlichen „Soft-Skills“, wie zum Beispiel Kommunikationsstärke, Moderationskompetenz, Feedback geben etc. zu stärken,
  • sich auf bevorstehende organisatorische Aufgaben vorzubereiten und Absprachen mit der jeweiligen Kindertageseinrichtung, dem Evaluationsteam und allen anderen beteiligten Institutionen zu treffen,
  • einen „Medienpädagogischen Fahrplan“ abzustimmen, um flexibel vor Ort nach vereinbarten Standards zu agieren.
Der Medienpädagogische Fahrplan
Zusammenarbeit vor Ort - gemeinsam gestalten

Was kommt im Projekt „Medienkompetenz-Kitas NRW“ auf die Leitung und das Team einer Kita zu?

Jede Kita ist individuell: Es gibt feste Abläufe und Strukturen, Visionen und Ziele, Projekte und Aufgaben. Auch die Erfahrungen in der Medienpädagogik können sehr unterschiedlich sein. So hatten einige der Projekt-Kitas vor dem Projektstart noch gar keine Erfahrung in der Medienarbeit mit Kindern, andere wiederum brachten bereits Erfahrungen mit. Die Voraussetzungen und Bedürfnisse sind somit in jeder Kita anders. Deshalb sieht auch die praktische Umsetzung in jeder Kita anders aus.

Qualifizierte Medien-Coaches, die Kita-Teams vor Ort unterstützen, sind sich dieser Situation bewusst und stimmen das Vorgehen gemeinsam mit Kita-Leitung und Kita-Team genau auf deren individuelle Bedürfnisse ab. Dabei orientieren sie sich an einem erprobten „Medienpädagogischen Fahrplan für Kitas“, den sie je nach Bedarf anpassen. So sind manche Schritte vielleicht nicht nötig, andere kommen hinzu und manche sind optional. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass sich die folgenden Schritte bewährt haben.

Best Practice
Fallbeispiele aus dem Modellprojekt

Die Fallbeispiele verdeutlichen den gesamten Ablauf des Projekts vor Ort und bieten Anregungen zur eigenen Konzeption und Umsetzung.

Methoden
Tipps und Tricks

Im Kapitel "Methoden" werden ausgewählte Tipps und Tricks rund um die Arbeit mit Medien in der Kita vorgestellt.

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